Datenschutzerklärung
Präambel
Mit der folgenden Datenschutzerklärung möchten wir Sie darüber aufklären, welche Arten Ihrer personenbezogenen Daten (nachfolgend auch kurz als „Daten“ bezeichnet) wir zu welchen Zwecken und in welchem Umfang verarbeiten. Die Datenschutzerklärung gilt für alle von uns durchgeführten Verarbeitungen personenbezogener Daten, sowohl im Rahmen der Erbringung unserer Leistungen als auch insbesondere auf unseren Webseiten, in mobilen Applikationen sowie innerhalb externer Onlinepräsenzen, wie z. B. unserer Social-Media-Profile (nachfolgend zusammenfassend bezeichnet als „Onlineangebot“).
Die verwendeten Begriffe sind nicht geschlechtsspezifisch.
Stand: 18. September 2026

Inhaltsübersicht
- Präambel
- Verantwortlicher
- Übersicht der Verarbeitungen
- Maßgebliche Rechtsgrundlagen
- Sicherheitsmaßnahmen
- Allgemeine Informationen zur Datenspeicherung und Löschung
- Rechte der betroffenen Personen
- Geschäftliche Leistungen
- Geschäftsprozesse und -verfahren
- Im Rahmen der Geschäftstätigkeit eingesetzte Anbieter und Services
- Bereitstellung des Onlineangebots und Webhosting
- Einsatz von Cookies
- Kundenrezensionen und Bewertungsverfahren
- Verarbeitung von Daten im Rahmen von Beschäftigungsverhältnissen
- Bewerbungsverfahren
- Änderung und Aktualisierung
- Begriffsdefinitionen
Verantwortlicher
Bryan & Kahle – Frauengesundheit & Pränatalmedizin
Lagesche Straße 9–13
32657 Lemgo
Vertretungsberechtigte Personen: Dr. med. Corinna Bryan und Dr. med. Susann Kahle
E-Mail-Adresse: praxis@bryan-kahle.de
Telefon: 05261 2320
Übersicht der Verarbeitungen
Die nachfolgende Übersicht fasst die Arten der verarbeiteten Daten und die Zwecke ihrer Verarbeitung zusammen und verweist auf die betroffenen Personen.
Arten der verarbeiteten Daten
- Bestandsdaten.
- Beschäftigtendaten.
- Zahlungsdaten.
- Kontaktdaten.
- Inhaltsdaten.
- Vertragsdaten.
- Nutzungsdaten.
- Meta-, Kommunikations- und Verfahrensdaten.
- Sozialdaten.
- Bewerberdaten.
- Bild- und/oder Videoaufnahmen.
- Protokolldaten.
- Leistung- und Verhaltensdaten.
- Arbeitszeitdaten.
- Gehaltsdaten.
Besondere Kategorien von Daten
- Gesundheitsdaten.
- Religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen.
- Gewerkschaftszugehörigkeit.
Kategorien betroffener Personen
- Leistungsempfänger und Auftraggeber.
- Beschäftigte.
- Interessenten.
- Kommunikationspartner.
- Nutzer.
- Bewerber.
- Geschäfts- und Vertragspartner.
- Patienten.
- Dritte Personen.
Zwecke der Verarbeitung
- Erbringung vertraglicher Leistungen und Erfüllung vertraglicher Pflichten.
- Kommunikation.
- Sicherheitsmaßnahmen.
- Reichweitenmessung.
- Büro- und Organisationsverfahren.
- Organisations- und Verwaltungsverfahren.
- Bewerbungsverfahren.
- Feedback.
- Marketing.
- Profile mit nutzerbezogenen Informationen.
- Bereitstellung unseres Onlineangebotes und Nutzerfreundlichkeit.
- Begründung und Durchführung von Beschäftigungsverhältnissen.
- Informationstechnische Infrastruktur.
- Finanz- und Zahlungsmanagement.
- Öffentlichkeitsarbeit.
- Geschäftsprozesse und betriebswirtschaftliche Verfahren.
Maßgebliche Rechtsgrundlagen
Maßgebliche Rechtsgrundlagen nach der DSGVO: Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht der Rechtsgrundlagen der DSGVO, auf deren Basis wir personenbezogene Daten verarbeiten. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass neben den Regelungen der DSGVO nationale Datenschutzvorgaben in Ihrem bzw. unserem Wohn- oder Sitzland gelten können. Sollten ferner im Einzelfall speziellere Rechtsgrundlagen maßgeblich sein, teilen wir Ihnen diese in der Datenschutzerklärung mit.
- Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO) - Die betroffene Person hat ihre Einwilligung in die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten für einen spezifischen Zweck oder mehrere bestimmte Zwecke gegeben.
- Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO) - Die Verarbeitung ist für die Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, die auf Anfrage der betroffenen Person erfolgen.
- Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO) - Die Verarbeitung ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich, der der Verantwortliche unterliegt.
- Schutz lebenswichtiger Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. d) DSGVO) - Die Verarbeitung ist erforderlich, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen.
- Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO) - die Verarbeitung ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten notwendig, vorausgesetzt, dass die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten verlangen, nicht überwiegen.
- Bewerbungsverfahren als vorvertragliches bzw. vertragliches Verhältnis (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO) - Soweit im Rahmen des Bewerbungsverfahrens besondere Kategorien von personenbezogenen Daten im Sinne des Art. 9 Abs. 1 DSGVO (z. B. Gesundheitsdaten, wie Schwerbehinderteneigenschaft oder ethnische Herkunft) bei Bewerbern angefragt werden, damit der Verantwortliche oder die betroffene Person die ihm bzw. ihr aus dem Arbeitsrecht und dem Recht der sozialen Sicherheit und des Sozialschutzes erwachsenden Rechte ausüben und seinen bzw. ihren diesbezüglichen Pflichten nachkommen kann, erfolgt deren Verarbeitung nach Art. 9 Abs. 2 lit. b. DSGVO, im Fall des Schutzes lebenswichtiger Interessen der Bewerber oder anderer Personen gem. Art. 9 Abs. 2 lit. c. DSGVO oder für Zwecke der Gesundheitsvorsorge oder der Arbeitsmedizin, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschäftigten, für die medizinische Diagnostik, die Versorgung oder Behandlung im Gesundheits- oder Sozialbereich oder für die Verwaltung von Systemen und Diensten im Gesundheits- oder Sozialbereich gem. Art. 9 Abs. 2 lit. h. DSGVO. Im Fall einer auf freiwilliger Einwilligung beruhenden Mitteilung von besonderen Kategorien von Daten, erfolgt deren Verarbeitung auf Grundlage von Art. 9 Abs. 2 lit. a. DSGVO.
- Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten in Bezug auf Gesundheitswesen, Beruf und soziale Sicherheit (Art. 9 Abs. 2 lit. h) DSGVO) - Die Verarbeitung ist für Zwecke der Gesundheitsvorsorge oder der Arbeitsmedizin, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschäftigten, für die medizinische Diagnostik, die Versorgung oder Behandlung im Gesundheits- oder Sozialbereich oder für die Verwaltung von Systemen und Diensten im Gesundheits- oder Sozialbereich auf der Grundlage des Unionsrechts oder des Rechts eines Mitgliedstaats oder aufgrund eines Vertrags mit einem Angehörigen eines Gesundheitsberufs erforderlich.
- Einwilligung in Verarbeitung besonderer Kategorien von personenbezogenen Daten (Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO) - Die betroffene Person hat in die Verarbeitung der genannten personenbezogenen Daten für einen oder mehrere festgelegte Zwecke ausdrücklich eingewilligt.
- Verarbeitung von besonderen Kategorien von personenbezogenen Daten zum Schutz lebenswichtiger Interessen (Art. 9 Abs. 2 lit. c) DSGVO) - Die Verarbeitung ist zum Schutz lebenswichtiger Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person erforderlich und die betroffene Person ist aus körperlichen oder rechtlichen Gründen außerstande, ihre Einwilligung zu geben.
Nationale Datenschutzregelungen in Deutschland: Zusätzlich zu den Datenschutzregelungen der DSGVO gelten nationale Regelungen zum Datenschutz in Deutschland. Hierzu gehört insbesondere das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Das BDSG enthält insbesondere Spezialregelungen zum Recht auf Auskunft, zum Recht auf Löschung, zum Widerspruchsrecht, zur Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten, zur Verarbeitung für andere Zwecke und zur Übermittlung sowie automatisierten Entscheidungsfindung im Einzelfall einschließlich Profiling. Ferner können Landesdatenschutzgesetze der einzelnen Bundesländer zur Anwendung gelangen.
Sicherheitsmaßnahmen
Wir treffen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeiten und des Ausmaßes der Bedrohung der Rechte und Freiheiten natürlicher Personen geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten.
Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen und elektronischen Zugangs zu den Daten als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, der Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, die Löschung von Daten und Reaktionen auf die Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes, durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen.
Sicherung von Online-Verbindungen durch TLS-/SSL-Verschlüsselungstechnologie (HTTPS): Um die Daten der Nutzer, die über unsere Online-Dienste übertragen werden, vor unerlaubten Zugriffen zu schützen, setzen wir auf die TLS-/SSL-Verschlüsselungstechnologie. Secure Sockets Layer (SSL) und Transport Layer Security (TLS) sind die Eckpfeiler der sicheren Datenübertragung im Internet. Diese Technologien verschlüsseln die Informationen, die zwischen der Website oder App und dem Browser des Nutzers (oder zwischen zwei Servern) übertragen werden, wodurch die Daten vor unbefugtem Zugriff geschützt sind. TLS, als die weiterentwickelte und sicherere Version von SSL, gewährleistet, dass alle Datenübertragungen den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen. Wenn eine Website durch ein SSL-/TLS-Zertifikat gesichert ist, wird dies durch die Anzeige von HTTPS in der URL signalisiert. Dies dient als ein Indikator für die Nutzer, dass ihre Daten sicher und verschlüsselt übertragen werden.
Allgemeine Informationen zur Datenspeicherung und Löschung
Wir löschen personenbezogene Daten, die wir verarbeiten, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen, sobald die zugrundeliegenden Einwilligungen widerrufen werden oder keine weiteren rechtlichen Grundlagen für die Verarbeitung bestehen. Dies betrifft Fälle, in denen der ursprüngliche Verarbeitungszweck entfällt oder die Daten nicht mehr benötigt werden. Ausnahmen von dieser Regelung bestehen, wenn gesetzliche Pflichten oder besondere Interessen eine längere Aufbewahrung oder Archivierung der Daten erfordern.
Insbesondere müssen Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen oder deren Speicherung notwendig ist zur Rechtsverfolgung oder zum Schutz der Rechte anderer natürlicher oder juristischer Personen, entsprechend archiviert werden.
Unsere Datenschutzhinweise enthalten zusätzliche Informationen zur Aufbewahrung und Löschung von Daten, die speziell für bestimmte Verarbeitungsprozesse gelten.
Bei mehreren Angaben zur Aufbewahrungsdauer oder Löschungsfristen eines Datums, ist stets die längste Frist maßgeblich. Daten, die nicht mehr für den ursprünglich vorgesehenen Zweck, sondern aufgrund gesetzlicher Vorgaben oder anderer Gründe aufbewahrt werden, verarbeiten wir ausschließlich zu den Gründen, die ihre Aufbewahrung rechtfertigen.
Aufbewahrung und Löschung von Daten: Die folgenden allgemeinen Fristen gelten für die Aufbewahrung und Archivierung nach deutschem Recht:
- 10 Jahre - Aufbewahrungsfrist für Bücher und Aufzeichnungen, Jahresabschlüsse, Inventare, Lageberichte, Eröffnungsbilanz sowie die zu ihrem Verständnis erforderlichen Arbeitsanweisungen und sonstigen Organisationsunterlagen (§ 147 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. Abs. 3 AO, § 257 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. Abs. 4 HGB).
- 8 Jahre - Buchungsbelege, wie z. B. Rechnungen und Kostenbelege (§ 147 Abs. 1 Nr. 4 und 4a i.V.m. Abs. 3 Satz 1 AO, § 14b Abs. 1 UStG sowie § 257 Abs. 1 Nr. 4 i.V.m. Abs. 4 HGB).
- 6 Jahre - Übrige Geschäftsunterlagen: empfangene Handels- oder Geschäftsbriefe, Wiedergaben der abgesandten Handels- oder Geschäftsbriefe, sonstige Unterlagen, soweit sie für die Besteuerung von Bedeutung sind, z. B. Stundenlohnzettel, Betriebsabrechnungsbögen, Kalkulationsunterlagen, Preisauszeichnungen, aber auch Lohnabrechnungsunterlagen, soweit sie nicht bereits Buchungsbelege sind und Kassenstreifen (§ 147 Abs. 1 Nr. 2, 3, 5 i.V.m. Abs. 3 AO, § 257 Abs. 1 Nr. 2 u. 3 i.V.m. Abs. 4 HGB).
- 3 Jahre - Daten, die erforderlich sind, um potenzielle Gewährleistungs- und Schadensersatzansprüche oder ähnliche vertragliche Ansprüche und Rechte zu berücksichtigen sowie damit verbundene Anfragen zu bearbeiten, basierend auf früheren Geschäftserfahrungen und üblichen Branchenpraktiken, werden für die Dauer der regulären gesetzlichen Verjährungsfrist von drei Jahren gespeichert (§§ 195, 199 BGB).
Fristbeginn mit Ablauf des Jahres: Beginnt eine Frist nicht ausdrücklich zu einem bestimmten Datum und beträgt sie mindestens ein Jahr, so startet sie automatisch am Ende des Kalenderjahres, in dem das fristauslösende Ereignis eingetreten ist. Im Fall laufender Vertragsverhältnisse, in deren Rahmen Daten gespeichert werden, ist das fristauslösende Ereignis der Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Kündigung oder sonstige Beendigung des Rechtsverhältnisses.
Rechte der betroffenen Personen
Rechte der betroffenen Personen aus der DSGVO: Ihnen stehen als Betroffene nach der DSGVO verschiedene Rechte zu, die sich insbesondere aus Art. 15 bis 21 DSGVO ergeben:
- Widerspruchsrecht: Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht.
- Widerrufsrecht bei Einwilligungen: Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen jederzeit zu widerrufen.
- Auskunftsrecht: Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend den gesetzlichen Vorgaben.
- Recht auf Berichtigung: Sie haben entsprechend den gesetzlichen Vorgaben das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.
- Recht auf Löschung und Einschränkung der Verarbeitung: Sie haben nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben das Recht, zu verlangen, dass Sie betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen.
- Recht auf Datenübertragbarkeit: Sie haben das Recht, Sie betreffende Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten oder deren Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu fordern.
- Beschwerde bei Aufsichtsbehörde: Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs haben Sie das Recht auf Beschwerde bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Die Beschwerde kann insbesondere bei einer Aufsichtsbehörde in dem Mitgliedstaat Ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes eingelegt werden.
Geschäftliche Leistungen
Wir verarbeiten personenbezogene Daten unserer Vertrags- und Geschäftspartner, etwa Kunden, Auftraggeber, Interessenten, Lieferanten und sonstige Kooperationspartner (zusammenfassend „Vertragspartner"), zur Anbahnung, Durchführung und Abwicklung von Vertragsverhältnissen sowie vergleichbaren Rechtsverhältnissen. Dies umfasst auch vorvertragliche Maßnahmen, die auf Anfrage erfolgen, sowie die Kommunikation im Zusammenhang mit dem jeweiligen Vertragsverhältnis.
Die Verarbeitung dient insbesondere der Erfüllung unserer vertraglichen Haupt- und Nebenpflichten. Hierzu zählen die Erbringung der vereinbarten Leistungen, etwaige Aktualisierungs- und Informationspflichten, die Bearbeitung von Gewährleistungs- und sonstigen Leistungsstörungen, die Abwicklung von Widerrufen, Kündigungen von Dauerschuldverhältnissen, Rückabwicklungen, Erstattungen sowie die Bearbeitung sonstiger vertragsbezogener Erklärungen und Anfragen. Erfasst sind sowohl einmalige Verträge als auch fortlaufende Vertragsbeziehungen.
Verarbeitet werden insbesondere Stammdaten wie Name, Anschrift und ggf. Firma, Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse und Telefonnummer, Vertrags- und Leistungsdaten wie Vertragsgegenstand, Vertragslaufzeit, Bestell- oder Vorgangsnummer, Nutzungs- und Leistungsdaten, Zahlungs- und Abrechnungsdaten sowie Kommunikationsinhalte und ‑historien. Soweit erforderlich, verarbeiten wir auch Daten, die uns im Rahmen der Durchführung eines Auftrags offengelegt oder übermittelt werden.
Darüber hinaus verarbeiten wir die Daten zur Wahrung unserer Rechte sowie zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen. Dies umfasst insbesondere handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungspflichten, Dokumentationspflichten sowie gegebenenfalls Nachweis- und Rechenschaftspflichten. Zudem erfolgt eine Verarbeitung auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer ordnungsgemäßen Geschäftsführung, internen Verwaltung, Risikosteuerung und IT-Sicherheit sowie am Schutz unseres Geschäftsbetriebs und unserer Vertragspartner vor Missbrauch, Gefährdung von Daten, Geheimnissen und sonstigen Rechtsgütern. Hierzu kann auch die Einbindung externer Dienstleister wie IT- und Telekommunikationsanbieter, Transport- und Logistikunternehmen, Zahlungsdienstleister, Banken, Steuer- und Rechtsberater oder sonstige Erfüllungsgehilfen gehören, soweit dies für die Vertragsdurchführung oder zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten erforderlich ist.
Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte erfolgt ausschließlich, soweit dies zur Vertragserfüllung, zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen, zur Wahrung berechtigter Interessen oder zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist. Über darüberhinausgehende Verarbeitungen, insbesondere zu Marketingzwecken, informieren wir gesondert im Rahmen dieser Datenschutzerklärung.
Welche Daten im Einzelfall erforderlich sind, teilen wir den Vertragspartnern im Rahmen der Datenerhebung mit, etwa in Onlineformularen durch entsprechende Kennzeichnung oder im persönlichen Kontakt.
Die Löschung der Daten erfolgt, sobald sie für die vorgenannten Zwecke nicht mehr erforderlich sind und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Gesetzliche Aufbewahrungsfristen, insbesondere nach Handels- und Steuerrecht, können eine längere Speicherung erfordern. Daten, die im Rahmen eines konkreten Auftrags übermittelt wurden, löschen wir nach Abschluss des Auftrags und Ablauf etwaiger Aufbewahrungsfristen, sofern keine weiteren gesetzlichen oder vertraglichen Verpflichtungen zur Speicherung bestehen.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen und zur Erfüllung des jeweiligen Vertragsverhältnisses sowie Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen. Soweit die Verarbeitung auf berechtigten Interessen beruht, erfolgt sie auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Soweit die Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt wird, erfolgt sie zur Wahrung unserer berechtigten Interessen an einer ordnungsgemäßen und effizienten Geschäftsorganisation, der internen Verwaltung und Dokumentation von Geschäftsvorgängen, der Durchsetzung und Verteidigung von Rechtsansprüchen, der Sicherstellung der IT- und Datensicherheit, der Verhinderung von Missbrauch und Betrug sowie der wirtschaftlichen Steuerung und Weiterentwicklung unseres Geschäftsbetriebs. Diese Interessen bestehen insbesondere in der Gewährleistung eines sicheren und rechtssicheren Geschäftsbetriebs sowie in der Wahrung unserer unternehmerischen Handlungsfähigkeit.
- Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z. B. der vollständige Name, Wohnadresse, Kontaktinformationen, Kundennummer, etc.); Zahlungsdaten (z. B. Bankverbindungen, Rechnungen, Zahlungshistorie); Kontaktdaten (z. B. Post- und E-Mail-Adressen oder Telefonnummern). Vertragsdaten (z. B. Vertragsgegenstand, Laufzeit, Kundenkategorie).
- Besondere Kategorien personenbezogener Daten: Gesundheitsdaten.
- Betroffene Personen: Leistungsempfänger und Auftraggeber; Interessenten; Geschäfts- und Vertragspartner. Patienten.
- Zwecke der Verarbeitung und berechtigte Interessen: Erbringung vertraglicher Leistungen und Erfüllung vertraglicher Pflichten; Kommunikation; Büro- und Organisationsverfahren; Organisations- und Verwaltungsverfahren. Geschäftsprozesse und betriebswirtschaftliche Verfahren.
- Aufbewahrung und Löschung: Löschung entsprechend Angaben im Abschnitt "Allgemeine Informationen zur Datenspeicherung und Löschung".
- Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO); Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO); Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO); Schutz lebenswichtiger Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. d) DSGVO); Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten in Bezug auf Gesundheitswesen, Beruf und soziale Sicherheit (Art. 9 Abs. 2 lit. h) DSGVO); Einwilligung in Verarbeitung besonderer Kategorien von personenbezogenen Daten (Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO). Verarbeitung von besonderen Kategorien von personenbezogenen Daten zum Schutz lebenswichtiger Interessen (Art. 9 Abs. 2 lit. c) DSGVO).
Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten:
- Ärztliche und medizinische Leistungen: Wir verarbeiten die Daten unserer Patienten, um ihnen gegenüber unsere Behandlungsleistungen erbringen und sie abrechnen zu können. Zu den Verfahren, die im Rahmen und zu den Zwecken der Verarbeitung von Patientendaten gehören, zählen: Patientenaufnahme und -verwaltung, Anamneseerhebung, Diagnosefindung, Therapieplanung und -umsetzung, Durchführung medizinischer Tests und Untersuchungen, Verordnung von Medikamenten und Behandlungen, Patientenberatung und -aufklärung, Dokumentation und Verwaltung medizinischer Daten, Koordination mit anderen Ärzten und medizinischem Fachpersonal, Abrechnung medizinischer Leistungen, Einhaltung medizinischer Qualitätsstandards und Richtlinien.
Die verarbeiteten Daten, die Art, der Umfang, der Zweck und die Erforderlichkeit ihrer Verarbeitung bestimmen sich nach dem zugrundeliegenden Vertrags- sowie Patientenverhältnis und werden den Patienten rechtzeitig mitgeteilt.
Im Zuge unserer Tätigkeit verarbeiten wir Informationen zur Gesundheit unserer Patienten als besondere Kategorien personenbezogener Daten. Dies geschieht entweder im Rahmen der Gesundheitsvorsorge oder zum Schutz lebenswichtiger Interessen der Patienten. In sämtlichen anderen Situationen holen wir die ausdrückliche Einwilligung der Patienten zur Verarbeitung dieser besonderen Kategorien personenbezogener Daten ein.
Sofern es für unsere Vertragserfüllung, zum Schutz lebenswichtiger Interessen oder gesetzlich (z. B. zur Erfüllung von sozialrechtlichen Pflichten und Meldepflichten) erforderlich ist, bzw. eine Einwilligung der Patienten vorliegt, offenbaren oder übermitteln wir die Daten der Patienten unter Beachtung der berufsrechtlichen Vorgaben an Dritte oder Beauftragte, wie z. B. Behörden, medizinische Einrichtungen, Labore, Abrechnungsstellen sowie im Bereich der IT, der Büro- oder vergleichbarer Dienstleistungen.
Ihre Daten werden so lange aufbewahrt, wie es für die Erbringung unserer Leistungen und eine eventuelle Nachbetreuung erforderlich ist. Die Aufbewahrungsfrist beträgt in der Regel zehn Jahre, kann aber in besonderen Fällen aufgrund von Sonderregelungen, z. B. den Anforderungen des Strahlenschutzgesetzes, abweichen; Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO), Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO), Schutz lebenswichtiger Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. d) DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO), Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten in Bezug auf Gesundheitswesen, Beruf und soziale Sicherheit (Art. 9 Abs. 2 lit. h) DSGVO), Einwilligung in Verarbeitung besonderer Kategorien von personenbezogenen Daten (Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO), Verarbeitung von besonderen Kategorien von personenbezogenen Daten zum Schutz lebenswichtiger Interessen (Art. 9 Abs. 2 lit. c) DSGVO).
Geschäftsprozesse und -verfahren
Personenbezogene Daten von Leistungsempfängern und Auftraggebern – darunter Kunden, Klienten oder in speziellen Fällen Mandanten, Patienten oder Geschäftspartner sowie weitere Dritte – werden im Rahmen vertraglicher sowie vergleichbarer Rechtsverhältnisse und vorvertraglicher Maßnahmen wie der Anbahnung von Geschäftsbeziehungen verarbeitet. Diese Datenverarbeitung unterstützt und erleichtert betriebswirtschaftliche Abläufe in Bereichen wie Kundenmanagement, Vertrieb, Zahlungsverkehr, Buchhaltung und Projektmanagement.
Die erfassten Daten dienen dazu, vertragliche Verpflichtungen zu erfüllen und betriebliche Prozesse effizient zu gestalten. Hierzu gehört die Abwicklung von Geschäftstransaktionen, das Management von Kundenbeziehungen, die Optimierung von Vertriebsstrategien sowie die Gewährleistung interner Rechnungs- und Finanzprozesse. Zusätzlich unterstützen die Daten die Wahrung der Rechte des Verantwortlichen und fördern Verwaltungsaufgaben sowie die Organisation des Unternehmens.
Personenbezogene Daten können an Dritte weitergegeben werden, sofern dies zur Erfüllung der genannten Zwecke oder gesetzlicher Verpflichtungen notwendig ist. Nach Ablauf gesetzlicher Aufbewahrungsfristen oder wenn der Zweck der Verarbeitung entfällt, werden die Daten gelöscht. Dies umfasst auch Daten, die aufgrund von steuerrechtlichen und gesetzlichen Nachweispflichten länger gespeichert werden müssen.
- Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z. B. der vollständige Name, Wohnadresse, Kontaktinformationen, Kundennummer, etc.); Zahlungsdaten (z. B. Bankverbindungen, Rechnungen, Zahlungshistorie); Kontaktdaten (z. B. Post- und E-Mail-Adressen oder Telefonnummern); Inhaltsdaten (z. B. textliche oder bildliche Nachrichten und Beiträge sowie die sie betreffenden Informationen, wie z. B. Angaben zur Autorenschaft oder Zeitpunkt der Erstellung); Vertragsdaten (z. B. Vertragsgegenstand, Laufzeit, Kundenkategorie); Protokolldaten (z. B. Logfiles betreffend Logins oder den Abruf von Daten oder Zugriffszeiten.); Meta-, Kommunikations- und Verfahrensdaten (z. B. IP-Adressen, Zeitangaben, Identifikationsnummern, beteiligte Personen). Nutzungsdaten (z. B. Seitenaufrufe und Verweildauer, Klickpfade, Nutzungsintensität und -frequenz, verwendete Gerätetypen und Betriebssysteme, Interaktionen mit Inhalten und Funktionen).
- Besondere Kategorien personenbezogener Daten: Gesundheitsdaten.
- Betroffene Personen: Leistungsempfänger und Auftraggeber; Interessenten; Kommunikationspartner; Geschäfts- und Vertragspartner; Dritte Personen. Patienten.
- Zwecke der Verarbeitung und berechtigte Interessen: Erbringung vertraglicher Leistungen und Erfüllung vertraglicher Pflichten; Büro- und Organisationsverfahren; Geschäftsprozesse und betriebswirtschaftliche Verfahren; Kommunikation; Finanz- und Zahlungsmanagement. Informationstechnische Infrastruktur (Betrieb und Bereitstellung von Informationssystemen und technischen Geräten (Computer, Server etc.)).
- Aufbewahrung und Löschung: Löschung entsprechend Angaben im Abschnitt "Allgemeine Informationen zur Datenspeicherung und Löschung".
- Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO); Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO). Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO).
Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten:
- Patientenverwaltung: Verfahren, die im Rahmen der Patientenverwaltung erforderlich sind, umfassen z. B. die Akquise und Aufnahme neuer Patienten, die Entwicklung von Strategien zur Förderung der Patientenbindung sowie die Sicherstellung effektiver Patientenkommunikation und Terminvereinbarung. Zusätzlich wird ein umfassender Patientenservice bereitgestellt. Diese Verfahren beinhalten auch die Führung und Verwaltung von Patientenakten, die sichere Dokumentation medizinischer Vorgänge und die Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität von Patientendaten. Zudem wird die Weitergabe von Patienteninformationen an andere medizinische Einrichtungen oder Fachkräfte geregelt. Es sind Verfahren implementiert zur sicheren und datenschutzkonformen Löschung von Patientendaten, sobald diese nicht mehr benötigt werden oder gesetzliche Aufbewahrungsfristen abgelaufen sind; Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO), Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
- Kontaktverwaltung und Kontaktpflege: Verfahren, die im Rahmen der Organisation, Pflege und Sicherung von Kontaktinformationen erforderlich sind (z. B. die Einrichtung und Wartung einer zentralen Kontaktdatenbank, regelmäßige Aktualisierungen der Kontaktinformationen, Überwachung der Datenintegrität, Implementierung von Datenschutzmaßnahmen, Sicherstellung der Zugriffskontrollen, Durchführung von Backups und Wiederherstellungen der Kontaktdaten, Schulung von Mitarbeitern im effektiven Umgang mit Kontaktmanagement-Software, regelmäßige Überprüfung der Kommunikationshistorie und Anpassung der Kontaktstrategien); Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
- Allgemeiner Zahlungsverkehr: Verfahren, die bei der Durchführung von Zahlungsvorgängen, der Überwachung von Bankkonten und der Kontrolle von Zahlungsströmen erforderlich sind (z. B. Erstellung und Prüfung von Überweisungen, Abwicklung des Lastschriftverkehrs, Kontrolle von Kontoauszügen, Überwachung von Zahlungseingängen und -ausgängen, Rücklastschriftmanagement, Kontenabstimmung, Cash-Management); Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
- Buchhaltung, Kreditorenbuchhaltung, Debitorenbuchhaltung: Verfahren, die bei der Erfassung, Bearbeitung und Kontrolle von Geschäftsvorgängen im Bereich der Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung erforderlich sind (z. B. Erstellung und Prüfung von eingehenden und ausgehenden Rechnungen, Überwachung und Verwaltung von offenen Posten, Durchführung des Zahlungsverkehrs, Abwicklung des Mahnwesens, Kontenabstimmung im Rahmen von Forderungen und Verbindlichkeiten, Kreditorenbuchhaltung und Debitorenbuchhaltung); Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO), Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
- Finanzbuchhaltung und Steuern: Verfahren, die bei der Erfassung, Verwaltung und Kontrolle von finanzrelevanten Geschäftsvorfällen sowie bei der Berechnung, Meldung und Zahlung von Steuern erforderlich sind (z. B. Kontierung und Verbuchung von Geschäftsvorfällen, Erstellung von Quartals- und Jahresabschlüssen, Durchführung des Zahlungsverkehrs, Abwicklung des Mahnwesens, Kontenabstimmung, steuerliche Beratung, Erstellung und Einreichung von Steuererklärungen, Abwicklung des Steuerwesens); Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO), Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
Im Rahmen der Geschäftstätigkeit eingesetzte Anbieter und Services
Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit nutzen wir unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben zusätzliche Dienste, Plattformen, Schnittstellen oder Plug-ins von Drittanbietern (kurz "Dienste"). Deren Nutzung beruht auf unseren Interessen an einer ordnungsgemäßen, rechtmäßigen und wirtschaftlichen Führung unseres Geschäftsbetriebs und unserer internen Organisation.
- Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z. B. der vollständige Name, Wohnadresse, Kontaktinformationen, Kundennummer, etc.); Zahlungsdaten (z. B. Bankverbindungen, Rechnungen, Zahlungshistorie); Kontaktdaten (z. B. Post- und E-Mail-Adressen oder Telefonnummern); Inhaltsdaten (z. B. textliche oder bildliche Nachrichten und Beiträge sowie die sie betreffenden Informationen, wie z. B. Angaben zur Autorenschaft oder Zeitpunkt der Erstellung). Vertragsdaten (z. B. Vertragsgegenstand, Laufzeit, Kundenkategorie).
- Besondere Kategorien personenbezogener Daten: Gesundheitsdaten.
- Betroffene Personen: Patienten; Leistungsempfänger und Auftraggeber; Interessenten. Geschäfts- und Vertragspartner.
- Zwecke der Verarbeitung und berechtigte Interessen: Erbringung vertraglicher Leistungen und Erfüllung vertraglicher Pflichten; Büro- und Organisationsverfahren. Geschäftsprozesse und betriebswirtschaftliche Verfahren.
- Aufbewahrung und Löschung: Löschung entsprechend Angaben im Abschnitt "Allgemeine Informationen zur Datenspeicherung und Löschung".
- Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten:
- Doctolib: Online-Terminbuchung bei Ärzten und medizinischen Einrichtungen, Verwaltung von Arztterminen, digitale Gesundheitsakte zur Speicherung persönlicher Gesundheitsinformationen, Erinnerungen an bevorstehende Termine; Dienstanbieter: Doctolib GmbH, Mehringdamm 51, 10961 Berlin, Deutschland; Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO); Website: https://doctolib.de. Datenschutzerklärung: https://doctolib.legal/privacy-policy-B2C-DE.
Bereitstellung des Onlineangebots und Webhosting
Wir verarbeiten die Daten der Nutzer, um ihnen unsere Online-Dienste zur Verfügung stellen zu können. Zu diesem Zweck verarbeiten wir die IP-Adresse des Nutzers, die notwendig ist, um die Inhalte und Funktionen unserer Online-Dienste an den Browser oder das Endgerät der Nutzer zu übermitteln.
- Verarbeitete Datenarten: Nutzungsdaten (z. B. Seitenaufrufe und Verweildauer, Klickpfade, Nutzungsintensität und -frequenz, verwendete Gerätetypen und Betriebssysteme, Interaktionen mit Inhalten und Funktionen); Meta-, Kommunikations- und Verfahrensdaten (z. B. IP-Adressen, Zeitangaben, Identifikationsnummern, beteiligte Personen); Protokolldaten (z. B. Logfiles betreffend Logins oder den Abruf von Daten oder Zugriffszeiten.). Inhaltsdaten (z. B. textliche oder bildliche Nachrichten und Beiträge sowie die sie betreffenden Informationen, wie z. B. Angaben zur Autorenschaft oder Zeitpunkt der Erstellung).
- Betroffene Personen: Nutzer (z. B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).
- Zwecke der Verarbeitung und berechtigte Interessen: Bereitstellung unseres Onlineangebotes und Nutzerfreundlichkeit. Informationstechnische Infrastruktur (Betrieb und Bereitstellung von Informationssystemen und technischen Geräten (Computer, Server etc.)).
- Aufbewahrung und Löschung: Löschung entsprechend Angaben im Abschnitt "Allgemeine Informationen zur Datenspeicherung und Löschung".
- Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten:
- Bereitstellung Onlineangebot auf gemietetem Speicherplatz: Für die Bereitstellung unseres Onlineangebotes nutzen wir Speicherplatz, Rechenkapazität und Software, die wir von einem entsprechenden Serveranbieter (auch "Webhoster" genannt) mieten oder anderweitig beziehen; Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
- ALL-INKL: Leistungen auf dem Gebiet der Bereitstellung von informationstechnischer Infrastruktur und verbundenen Dienstleistungen (z. B. Speicherplatz und/oder Rechenkapazitäten); Dienstanbieter: ALL-INKL.COM - Neue Medien Münnich, Inhaber: René Münnich, Hauptstraße 68, 02742 Friedersdorf, Deutschland; Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO); Website: https://all-inkl.com/; Datenschutzerklärung: https://all-inkl.com/datenschutzinformationen/. Auftragsverarbeitungsvertrag: Wird vom Dienstanbieter bereitgestellt.
- WordPress.com: Hosting und Software für die Erstellung, Bereitstellung und den Betrieb von Websites, Blogs und anderen Onlineangeboten; Dienstanbieter: Aut O’Mattic A8C Irland Ltd., Grand Canal Dock, 25 Herbert Pl, Dublin, D02 AY86, Irland; Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO); Website: https://wordpress.com; Datenschutzerklärung: https://automattic.com/de/privacy/; Auftragsverarbeitungsvertrag: https://wordpress.com/support/data-processing-agreements/. Grundlage Drittlandtransfers: Data Privacy Framework (DPF), Standardvertragsklauseln (Werden vom Dienstanbieter bereitgestellt).
Einsatz von Cookies
Unter dem Begriff „Cookies" werden Funktionen, die Informationen auf Endgeräten der Nutzer speichern und aus ihnen auslesen, verstanden. Cookies können ferner in Bezug auf unterschiedliche Anliegen Einsatz finden, etwa zu Zwecken der Funktionsfähigkeit, der Sicherheit und des Komforts von Onlineangeboten sowie der Erstellung von Analysen der Besucherströme. Wir verwenden Cookies gemäß den gesetzlichen Vorschriften. Dazu holen wir, wenn erforderlich, vorab die Zustimmung der Nutzer ein. Ist eine Zustimmung nicht notwendig, setzen wir auf unsere berechtigten Interessen. Dies gilt, wenn das Speichern und Auslesen von Informationen unerlässlich ist, um ausdrücklich angeforderte Inhalte und Funktionen bereitstellen zu können. Dazu zählen etwa die Speicherung von Einstellungen sowie die Sicherstellung der Funktionalität und Sicherheit unseres Onlineangebots. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Wir informieren klar über deren Umfang und welche Cookies genutzt werden.
Hinweise zu datenschutzrechtlichen Rechtsgrundlagen: Ob wir personenbezogene Daten mithilfe von Cookies verarbeiten, hängt von einer Einwilligung ab. Liegt eine Einwilligung vor, dient sie als Rechtsgrundlage. Ohne Einwilligung stützen wir uns auf unsere berechtigten Interessen, die vorstehend in diesem Abschnitt und im Kontext der jeweiligen Dienste und Verfahren erläutert sind.
Speicherdauer: Im Hinblick auf die Speicherdauer werden die folgenden Arten von Cookies unterschieden:
- Temporäre Cookies (auch: Session- oder Sitzungscookies): Temporäre Cookies werden spätestens gelöscht, nachdem ein Nutzer ein Onlineangebot verlassen und sein Endgerät (z. B. Browser oder mobile Applikation) geschlossen hat.
- Permanente Cookies: Permanente Cookies bleiben auch nach dem Schließen des Endgeräts gespeichert. So können beispielsweise der Log-in-Status gespeichert und bevorzugte Inhalte direkt angezeigt werden, wenn der Nutzer eine Website erneut besucht. Ebenso können die mithilfe von Cookies erhobenen Nutzerdaten zur Reichweitenmessung Verwendung finden. Sofern wir Nutzern keine expliziten Angaben zur Art und Speicherdauer von Cookies mitteilen (z. B. im Rahmen der Einholung der Einwilligung), sollten sie davon ausgehen, dass diese permanent sind und die Speicherdauer bis zu zwei Jahre betragen kann.
Allgemeine Hinweise zum Widerruf und Widerspruch (Opt-out): Nutzer können die von ihnen abgegebenen Einwilligungen jederzeit widerrufen und zudem einen Widerspruch gegen die Verarbeitung entsprechend den gesetzlichen Vorgaben, auch mittels der Privatsphäre-Einstellungen ihres Browsers, erklären.
- Verarbeitete Datenarten: Meta-, Kommunikations- und Verfahrensdaten (z. B. IP-Adressen, Zeitangaben, Identifikationsnummern, beteiligte Personen).
- Betroffene Personen: Nutzer (z. B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).
- Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten:
- Complianz: Speicherung und Verwaltung von Einwilligungen (Zustimmung zu Cookies und Datenverarbeitung), Protokollierung von Nutzerentscheidungen, Anzeige von Hinweisen zu Datenschutz und Cookies, Ermöglichung des Widerrufs oder der Anpassung von Einwilligungen durch Nutzer; Dienstanbieter: Ausführung auf Servern und/oder Computern unter eigener datenschutzrechtlichen Verantwortlichkeit; Website: https://complianz.io/; Datenschutzerklärung: https://complianz.io/legal/. Weitere Informationen: Es werden eine individuelle Nutzer-ID, Sprache sowie Arten der Einwilligungen und der Zeitpunkt ihrer Abgabe serverseitig und im Cookie auf dem Gerät der Nutzer gespeichert.
Kundenrezensionen und Bewertungsverfahren
Wir nehmen an Rezensions- und Bewertungsverfahren teil, um unsere Leistungen zu evaluieren, zu optimieren und zu bewerben. Wenn Nutzer uns über die beteiligten Bewertungsplattformen oder -verfahren bewerten oder anderweitig Feedback geben, gelten zusätzlich die Allgemeinen Geschäfts- oder Nutzungsbedingungen und die Datenschutzhinweise der Anbieter. Im Regelfall setzt die Bewertung zudem eine Registrierung bei den jeweiligen Anbietern voraus.
Um sicherzustellen, dass die bewertenden Personen tatsächlich unsere Leistungen in Anspruch genommen haben, übermitteln wir mit Einwilligung der Kunden die hierzu erforderlichen Daten im Hinblick auf den Kunden und die in Anspruch genommene Leistung an die jeweilige Bewertungsplattform (einschließlich Name, E-Mail-Adresse und Bestellnummer bzw. Artikelnummer). Diese Daten werden alleine zur Verifizierung der Authentizität des Nutzers verwendet.
- Verarbeitete Datenarten: Vertragsdaten (z. B. Vertragsgegenstand, Laufzeit, Kundenkategorie); Nutzungsdaten (z. B. Seitenaufrufe und Verweildauer, Klickpfade, Nutzungsintensität und -frequenz, verwendete Gerätetypen und Betriebssysteme, Interaktionen mit Inhalten und Funktionen). Meta-, Kommunikations- und Verfahrensdaten (z. B. IP-Adressen, Zeitangaben, Identifikationsnummern, beteiligte Personen).
- Betroffene Personen: Leistungsempfänger und Auftraggeber. Nutzer (z. B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).
- Zwecke der Verarbeitung und berechtigte Interessen: Feedback (z. B. Sammeln von Feedback via Online-Formular). Marketing.
- Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten:
- Google Kundenrezensionen: Dienst zur Einholung und/oder Darstellung der Kundenzufriedenheit und Kundenmeinungen; Dienstanbieter: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland; Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO); Website: https://www.google.com/; Datenschutzerklärung: https://business.safety.google/privacy/; Grundlage Drittlandtransfers: Data Privacy Framework (DPF); Weitere Informationen: Im Rahmen der Einholung von Kundenrezensionen werden eine Identifikationsnummer sowie Zeitpunkt für den zu bewertenden Geschäftsvorgang, bei direkt an Kunden versendeten Rezensionsanfragen die E-Mailadresse des Kunden sowie deren Angabe zum Land des Wohnsitzes als auch die Rezensionsangaben selbst verarbeitet; Weitere Angaben zu den Arten der Verarbeitung sowie der verarbeiteten Daten: https://business.safety.google/adsservices/. Datenverarbeitungsbedingungen für Google Werbeprodukte: Informationen zu den Diensten Datenverarbeitungsbedingungen zwischen Verantwortlichen und Standardvertragsklauseln für Drittlandtransfers von Daten: https://business.safety.google/adscontrollerterms.
Verarbeitung von Daten im Rahmen von Beschäftigungsverhältnissen
Im Rahmen von Beschäftigungsverhältnissen erfolgt die Verarbeitung personenbezogener Daten mit dem Ziel, die Begründung, Durchführung und Beendigung solcher Verhältnisse effektiv zu gestalten. Diese Datenverarbeitung unterstützt diverse betriebliche und administrative Funktionen, die für das Management der Mitarbeiterbeziehungen erforderlich sind.
Dabei umfasst die Datenverarbeitung verschiedene Aspekte, die von der Vertragsanbahnung bis zur Vertragsauflösung reichen. Eingeschlossen sind die Organisation und Verwaltung der täglichen Arbeitszeiten, die Verwaltung von Zugriffsrechten und Berechtigungen sowie die Handhabung von Personalentwicklungsmaßnahmen und Mitarbeitergesprächen. Die Verarbeitung dient auch der Abrechnung und der Verwaltung von Lohn- und Gehaltszahlungen, die kritische Aspekte der Vertragsdurchführung darstellen.
Zusätzlich berücksichtigt die Datenverarbeitung berechtigte Interessen des verantwortlichen Arbeitgebers, wie die Sicherstellung der Sicherheit am Arbeitsplatz oder das Erfassen von Leistungsdaten zur Bewertung und Optimierung betrieblicher Prozesse. Ferner beinhaltet die Datenverarbeitung die Bekanntgabe von Beschäftigtendaten im Rahmen von externen Kommunikations- und Publikationsprozessen, wo dies für betriebliche oder rechtliche Zwecke erforderlich ist.
Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt stets unter Beachtung der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen, wobei das Ziel stets die Schaffung und Aufrechterhaltung eines fairen und effizienten Arbeitsumfelds ist. Dies umfasst auch die Berücksichtigung des Datenschutzes der betroffenen Beschäftigten, die Anonymisierung oder Löschung von Daten nach Erfüllung des Verarbeitungszwecks oder gemäß gesetzlicher Aufbewahrungsfristen.
- Verarbeitete Datenarten: Beschäftigtendaten (Informationen zu Mitarbeitern und anderen Personen in einem Beschäftigungsverhältnis); Zahlungsdaten (z. B. Bankverbindungen, Rechnungen, Zahlungshistorie); Vertragsdaten (z. B. Vertragsgegenstand, Laufzeit, Kundenkategorie); Bestandsdaten (z. B. der vollständige Name, Wohnadresse, Kontaktinformationen, Kundennummer, etc.); Kontaktdaten (z. B. Post- und E-Mail-Adressen oder Telefonnummern); Inhaltsdaten (z. B. textliche oder bildliche Nachrichten und Beiträge sowie die sie betreffenden Informationen, wie z. B. Angaben zur Autorenschaft oder Zeitpunkt der Erstellung); Sozialdaten (Daten, die dem Sozialgeheimnis unterliegen und z. B. von Sozialversicherungsträgern, Sozialhilfeträger oder Versorgungsbehörden verarbeitet werden.); Protokolldaten (z. B. Logfiles betreffend Logins oder den Abruf von Daten oder Zugriffszeiten.); Leistung- und Verhaltensdaten (z. B. Leistungs- und Verhaltensaspekte wie Leistungsbewertungen, Feedback von Vorgesetzten, Schulungsteilnahmen, Einhaltung von Unternehmensrichtlinien, Selbstbewertungen und Verhaltensbewertungen.); Arbeitszeitdaten (z.B. Beginn der Arbeitszeit, Ende der Arbeitszeit, Ist-Arbeitszeit, Soll-Arbeitszeit, Pausenzeiten, Überstunden, Urlaubstage, Sonderurlaubstage, Krankheitstage, Fehlzeiten, Home-Office-Tage, Dienstreisen); Gehaltsdaten (z.B. Grundgehalt, Bonuszahlungen, Prämien, Steuerklasseninformation, Zuschläge für Nachtarbeit/Überstunden, Steuerabzüge, Sozialversicherungsbeiträge, Nettoauszahlungsbetrag); Nutzungsdaten (z. B. Seitenaufrufe und Verweildauer, Klickpfade, Nutzungsintensität und -frequenz, verwendete Gerätetypen und Betriebssysteme, Interaktionen mit Inhalten und Funktionen); Bild- und/ oder Videoaufnahmen (z. B. Fotografien oder Videoaufnahmen einer Person). Meta-, Kommunikations- und Verfahrensdaten (z. B. IP-Adressen, Zeitangaben, Identifikationsnummern, beteiligte Personen).
- Besondere Kategorien personenbezogener Daten: Gesundheitsdaten; Religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen. Gewerkschaftszugehörigkeit.
- Betroffene Personen: Beschäftigte (z. B. Angestellte, Bewerber, Aushilfskräfte und sonstige Mitarbeiter). Geschäfts- und Vertragspartner.
- Zwecke der Verarbeitung und berechtigte Interessen: Begründung und Durchführung von Beschäftigungsverhältnissen (Verarbeitung von Arbeitnehmerdaten im Rahmen der Begründung und Durchführung von Beschäftigungsverhältnissen); Geschäftsprozesse und betriebswirtschaftliche Verfahren; Erbringung vertraglicher Leistungen und Erfüllung vertraglicher Pflichten; Büro- und Organisationsverfahren; Öffentlichkeitsarbeit. Sicherheitsmaßnahmen.
- Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO); Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO); Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO). Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten in Bezug auf Gesundheitswesen, Beruf und soziale Sicherheit (Art. 9 Abs. 2 lit. h) DSGVO).
Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten:
- Arbeitszeiterfassung: Verfahren zur Erfassung der Arbeitszeiten der Beschäftigten umfassen sowohl manuelle als auch automatisierte Methoden, wie die Nutzung von Stempeluhren, Zeiterfassungssoftware oder mobilen Apps. Dabei werden Aktivitäten wie die Eingabe von Kommen- und Gehen-Zeiten, Pausenzeiten, Überstunden und Abwesenheiten durchgeführt. Zur Überprüfung und Validierung der erfassten Arbeitszeiten gehören der Abgleich mit Einsatz-, bzw. Schichtplänen, die Überprüfung von Fehlzeiten und die Genehmigung von Überstunden durch Vorgesetzte. Berichte und Analysen werden auf Basis der erfassten Arbeitszeiten erstellt, um Arbeitszeitnachweise, Überstundenberichte und Abwesenheitsstatistiken für das Management und die Personalabteilung bereitzustellen; Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
- Berechtigungsmanagement: Verfahren, die bei der Definition, Verwaltung und Kontrolle von Zugriffsrechten und Benutzerrollen innerhalb eines Systems oder einer Organisation erforderlich sind (z. B. Erstellung von Berechtigungsprofilen, Rollen- und zugriffsbasierte Kontrolle, Prüfung und Genehmigung von Zugangsanträgen, regelmäßige Überprüfung der Zugriffsrechte, Nachverfolgung und Auditierung der Benutzeraktivitäten, Erstellung von Sicherheitsrichtlinien und -verfahren); Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO), Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
- Besondere Kategorien von personenbezogenen Daten: Es werden besondere Kategorien personenbezogener Daten im Rahmen des Beschäftigungsverhältnisses oder zur Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen verarbeitet. Die verarbeiteten besonderen Kategorien von personenbezogenen umfassen Daten betreffend die Gesundheit, die Gewerkschaftszugehörigkeit oder die Religionszugehörigkeit der Beschäftigten. Diese Daten können etwa an die Krankenkassen weitergegeben werden oder zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten oder für das betriebliche Gesundheitsmanagement oder für Angaben gegenüber dem Finanzamt verarbeitet werden; Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO), Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
- Quellen der verarbeiteten Daten: Es werden personenbezogene Daten verarbeitet, die im Rahmen der Bewerbung und/oder des Beschäftigungsverhältnisses der Beschäftigten erhalten wurden. Zudem werden, wenn gesetzlich vorgeschrieben, personenbezogene Daten aus anderen Quellen erhoben. Diese können Finanzbehörden für steuerrelevante Informationen, die jeweilige Krankenkasse für Informationen über Arbeitsunfähigkeiten, Dritte wie Arbeitsagenturen oder öffentlich zugängliche Quellen wie professionelle soziale Netzwerke im Rahmen von Bewerbungsverfahren sein; Rechtsgrundlagen: Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
- Zwecke der Datenverarbeitung: Die personenbezogenen Daten der Beschäftigten werden in erster Linie zur Begründung, Durchführung und Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses verarbeitet. Darüber hinaus ist die Verarbeitung dieser Daten notwendig, um gesetzliche Verpflichtungen im Bereich des Steuer- und Sozialversicherungsrechts zu erfüllen. Neben diesen primären Zwecken finden die Daten der Beschäftigten auch Verwendung zur Erfüllung regulatorischer und aufsichtsrechtlicher Anforderungen, zur Optimierung der Prozesse der elektronischen Datenverarbeitung und zur Zusammenstellung von unternehmensinternen oder unternehmensübergreifenden Daten, eventuell einschließlich statistischer Daten. Des Weiteren können die Daten der Beschäftigten zur Geltendmachung von Rechtsansprüchen und zur Verteidigung in rechtlichen Streitigkeiten verarbeitet werden; Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO), Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
- Übermittlung von Mitarbeiterdaten: Die Daten der Beschäftigten werden intern nur von denjenigen Stellen verarbeitet, die diese zur Erfüllung der betrieblichen, vertraglichen und gesetzlichen Pflichten benötigen.
Die Weitergabe von Daten an externe Empfänger erfolgt nur, wenn dies gesetzlich vorgeschrieben ist, oder wenn die betroffenen Beschäftigten ihre Einwilligung gegeben haben. Mögliche Szenarien dafür können Auskunftsersuchen von Behörden sein oder beim Vorliegen von Vermögensbildungsleistungen. Des Weiteren kann der Verantwortliche personenbezogene Daten an weitere Empfänger weiterleiten, soweit dies zur Erfüllung seiner vertraglichen und gesetzlichen Pflichten als Arbeitgeber notwendig ist. Diese Empfänger können beinhalten: a) Banken b) Krankenkassen, Rentenversicherungsträger, Träger der Altersvorsorge und sonstige Sozialversicherungsträger c) Behörden, Gerichte (z. B. Finanzbehörden, Arbeitsgerichte, weitere Aufsichtsbehörden im Rahmen der Erfüllung von Melde- und Auskunftspflichten) d) Steuer- und Rechtsberater e) Drittschuldner im Falle von Lohn- und Gehaltspfändungen f) Weitere Stellen, gegenüber denen gesetzlich verpflichtende Erklärungen abzugeben sind.
Darüber hinaus können Daten an Dritte weitergegeben werden, falls dies für die Kommunikation mit Geschäftspartnern, Lieferanten oder sonstigen Dienstleistern notwendig ist. Beispiele dafür sind Angaben im Absenderbereich von E-Mails oder Briefkopf sowie das Anlegen von Profilen auf externen Plattformen; Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO). - Dienstreisen und Reisekostenabrechnung: Verfahren, die bei der Planung, Durchführung und Abrechnung von Geschäftsreisen erforderlich sind (z. B. Buchung von Reisen, Organisation von Unterkünften und Transportmitteln, Verwaltung von Reisekostenvorschüssen, Einreichung und Prüfung von Reisekostenabrechnungen, Kontrolle und Verbuchung der entstandenen Kosten, Einhaltung von Reiserichtlinien, Abwicklung des Reisekostenmanagements); Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO), Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
- Entgeltabrechnung und Lohnbuchhaltung: Verfahren, die bei der Berechnung, Auszahlung und Dokumentation von Löhnen, Gehältern und sonstigen Bezügen von Mitarbeitern erforderlich sind (z. B. Erfassung von Arbeitszeiten, Berechnung von Abzügen und Zuschlägen, Abführung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen, Erstellung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Führung der Lohnkonten, Meldewesen gegenüber Finanzamt und Sozialversicherungsträgern); Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO), Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO).
- Löschung von Beschäftigtendaten: Beschäftigtendaten werden nach deutschem Recht gelöscht, wenn Sie für den Zweck für den sie erhoben wurden nicht erforderlich sind, es sei denn sie müssen aufgrund gesetzlicher Pflichten oder aufgrund der Interessen des Arbeitgebers aufbewahrt oder archiviert bleiben. Hierbei werden die folgenden Aufbewahrungs- und Archivierungspflichten beachtet:
- Allgemeine Personalunterlagen - Allgemeine Personalunterlagen (wie Arbeitsvertrag, Arbeitszeugnis, Zusatzvereinbarungen) werden bis zu drei Jahre nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses aufbewahrt (§ 195 BGB).
Steuerrelevante Dokumente - Steuerrelevante Dokumente in der Personalakte werden sechs Jahre lang aufbewahrt (§ 147 AO, § 257 HGB).
Informationen über Arbeitsentgelte und Arbeitsstunden - Informationen über Arbeitsentgelte und Arbeitsstunden für (Unfall-)Versicherte mit Lohnnachweis werden fünf Jahre aufbewahrt (§ 165 I 1, IV 2 SGB VII). - Gehaltslisten einschließlich Listen für Sonderzahlungen - Gehaltslisten einschließlich Listen für Sonderzahlungen, sofern ein Buchungsbeleg vorhanden ist, werden zehn Jahre aufbewahrt (§ 147 AO, § 257 HGB).
- Lohnlisten für Zwischen-, End- und Sonderzahlungen - Lohnlisten für Zwischen-, End- und Sonderzahlungen werden sechs Jahre aufbewahrt (§ 147 AO, § 257 HGB).
- Unterlagen zur Angestelltenversicherung - Unterlagen zur Angestelltenversicherung, sofern Buchungsbelege vorhanden sind, werden zehn Jahre aufbewahrt (§ 147 AO, § 257 HGB).
- Beitragsabrechnungen zu Sozialversicherungsträgern - Beitragsabrechnungen zu Sozialversicherungsträgern werden zehn Jahre aufbewahrt (§ 165 SGB VII).
Lohnkonten - Lohnkonten werden sechs Jahre aufbewahrt (§ 41 I 9 EStG). - Bewerberdaten - Werden bis maximal sechs Monate ab Zugang der Ablehnung aufbewahrt.
- Arbeitszeitaufzeichnungen (bei mehr als 8 Stunden werktags) - Werden zwei Jahre aufbewahrt (§ 16 II Arbeitszeitgesetz (ArbZG)).
- Bewerbungsunterlagen (nach Online-Stellenanzeige) - Werden drei bis maximal sechs Monate nach Zugang der Ablehnung aufbewahrt (§ 26
- Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) n.F., § 15 IV Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)).
- Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigungen (AU) - Werden bis zu fünf Jahre aufbewahrt (§ 6 I Aufwendungsausgleichsgesetz (AAG)).
- Dokumente zu betrieblicher Altersvorsorge - Werden 30 Jahre aufbewahrt (§ 18a Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG)).
- Krankheitsdaten von Arbeitnehmern - Werden zwölf Monate nach Beginn der Erkrankung aufbewahrt, wenn die Fehlzeiten in einem Jahr sechs Wochen nicht übersteigen.
- Unterlagen zum Mutterschutz - Werden zwei Jahre aufbewahrt (§ 27 Abs. 5 MuSchG).
Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO), Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO), Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten in Bezug auf Gesundheitswesen, Beruf und soziale Sicherheit (Art. 9 Abs. 2 lit. h) DSGVO).
- Personalaktenführung: Verfahren, die bei der Organisation, Aktualisierung und Verwaltung von Mitarbeiterdaten und -unterlagen erforderlich sind (z. B. Erfassung von Personalstammdaten, Aufbewahrung von Arbeitsverträgen, Zeugnissen und Bescheinigungen, Aktualisierung von Daten bei Änderungen, Zusammenstellung von Unterlagen für Mitarbeitergespräche, Archivierung von Personalakten, Einhaltung von Datenschutzbestimmungen); Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO), Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO), Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten in Bezug auf Gesundheitswesen, Beruf und soziale Sicherheit (Art. 9 Abs. 2 lit. h) DSGVO).
- Personalentwicklung, Leistungsbewertung und Mitarbeitergespräche: Verfahren, die im Bereich der Förderung und Weiterentwicklung von Mitarbeitern sowie bei der Beurteilung ihrer Leistung und im Rahmen von Mitarbeitergesprächen erforderlich sind (z. B. Bedarfsanalyse für Weiterbildung, Planung und Durchführung von Schulungsmaßnahmen, Erstellung von Leistungsbewertungen, Durchführung von Zielvereinbarungs- und Feedbackgesprächen, Karriereplanung und Talentmanagement, Nachfolgeplanung); Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO), Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO), Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten in Bezug auf Gesundheitswesen, Beruf und soziale Sicherheit (Art. 9 Abs. 2 lit. h) DSGVO).
- Pflicht zur Bereitstellung von Daten: Der Verantwortliche weist die Beschäftigten darauf hin, dass die Angabe ihrer Daten erforderlich ist. Dies ist grundsätzlich der Fall, wenn die Daten für die Begründung und Durchführung des Arbeitsverhältnisses erforderlich sind oder deren Erhebung gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Angabe von Daten kann auch dann erforderlich sein, wenn Beschäftigte Ansprüche geltend machen oder Ansprüche den Beschäftigten zustehen. Die Durchführung dieser Maßnahmen oder Erfüllung von Leistungen ist von der Angabe dieser Daten abhängig (zum Beispiel die Angabe von Daten zwecks Empfangs von Arbeitslohn); Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO), Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
- Publikation und Bekanntgabe von Daten der Beschäftigten: Die Daten der Beschäftigten werden nur dann publiziert oder an Dritte bekanntgegeben, wenn dies zum einen zur Wahrnehmung der Arbeitsaufgaben entsprechend dem Arbeitsvertrag erforderlich ist. Dies gilt beispielsweise, wenn Beschäftigte nach Absprache oder vereinbarter Aufgabenbeschreibung als Ansprechpersonen in Korrespondenzen, auf der Website oder in öffentlichen Registern genannt werden oder das Aufgabenfeld repräsentative Funktionen enthält. Ebenso kann dies der Fall sein, wenn im Rahmen der Aufgabenwahrnehmung eine Darstellung oder Kommunikation mit der Öffentlichkeit erfolgt, wie zum Beispiel Bildaufnahmen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit. Ansonsten erfolgt eine Veröffentlichung der Daten der Mitarbeiter nur mit deren Einwilligung oder auf Grundlage berechtigter Interessen des Arbeitgebers, zum Beispiel bei Bühnen- oder Gruppenbildaufnahmen im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung; Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
Bewerbungsverfahren
Das Bewerbungsverfahren setzt voraus, dass Bewerber uns die für deren Beurteilung und Auswahl erforderlichen Daten mitteilen. Welche Informationen erforderlich sind, ergibt sich aus der Stellenbeschreibung oder im Fall von Onlineformularen aus den dortigen Angaben.
Grundsätzlich gehören zu den erforderlichen Angaben, die Informationen zur Person, wie der Name, die Adresse, eine Kontaktmöglichkeit sowie die Nachweise über die für eine Stelle notwendigen Qualifikationen. Auf Anfragen teilen wir zusätzlich gerne mit, welche Angaben benötigt werden.
Sofern verfügbar, können Bewerber ihre Bewerbungen gerne über unser Onlineformular einreichen, welches nach dem neuesten Stand der Technik verschlüsselt ist. Alternativ ist es auch möglich, Bewerbungen per E-Mail an uns zu senden. Wir möchten Sie jedoch darauf hinweisen, dass E-Mails im Internet grundsätzlich nicht verschlüsselt versendet werden. Obwohl E-Mails auf dem Transportweg in der Regel verschlüsselt werden, erfolgt dies nicht auf den Servern, von denen sie gesendet und empfangen werden. Daher können wir keine Verantwortung für die Sicherheit der Bewerbung auf ihrem Übertragungsweg zwischen dem Absender und unserem Server übernehmen.
Für Zwecke der Bewerbersuche, Einreichung von Bewerbungen und Auswahl von Bewerbern können wir unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben, Bewerbermanagement-, bzw. Recruitment-Software und Plattformen und Leistungen von Drittanbietern in Anspruch nehmen.
Bewerber können uns gerne zur Art der Einreichung der Bewerbung kontaktieren oder uns die Bewerbung auf dem Postweg zuzusenden.
Verarbeitung besonderer Kategorien von Daten: Soweit im Rahmen des Bewerbungsverfahrens besondere Kategorien von personenbezogenen Daten (Art. 9 Abs. 1 DSGVO, z. B. Gesundheitsdaten, wie z. B. Schwerbehinderteneigenschaft oder ethnische Herkunft) bei Bewerbern angefragt oder von diesen mitgeteilt werden, erfolgt deren Verarbeitung damit der Verantwortliche oder die betroffene Person die ihm bzw. ihr aus dem Arbeitsrecht und dem Recht der sozialen Sicherheit und des Sozialschutzes erwachsenden Rechte ausüben und seinen bzw. ihren diesbezüglichen Pflichten nachkommen kann, im Fall des Schutzes lebenswichtiger Interessen der Bewerber oder anderer Personen oder für Zwecke der Gesundheitsvorsorge oder der Arbeitsmedizin, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschäftigten, für die medizinische Diagnostik, für die Versorgung oder Behandlung im Gesundheits- oder Sozialbereich oder für die Verwaltung von Systemen und Diensten im Gesundheits- oder Sozialbereich.
Löschung von Daten: Die von den Bewerbern zur Verfügung gestellten Daten können im Fall einer erfolgreichen Bewerbung für die Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses von uns weiterverarbeitet werden. Andernfalls, sofern die Bewerbung auf ein Stellenangebot nicht erfolgreich ist, werden die Daten der Bewerber gelöscht. Die Daten der Bewerber werden ebenfalls gelöscht, wenn eine Bewerbung zurückgezogen wird, wozu die Bewerber jederzeit berechtigt sind. Die Löschung erfolgt, vorbehaltlich eines berechtigten Widerrufs der Bewerber, spätestens nach dem Ablauf eines Zeitraums von sechs Monaten, damit wir etwaige Anschlussfragen zu der Bewerbung beantworten und unseren Nachweispflichten aus den Vorschriften zur Gleichbehandlung von Bewerbern nachkommen können. Rechnungen über etwaige Reisekostenerstattung werden entsprechend den steuerrechtlichen Vorgaben archiviert.
Aufnahme in einen Bewerberpool: Die Aufnahme in einen Bewerber-Pool, sofern angeboten, erfolgt auf Grundlage einer Einwilligung. Die Bewerber werden darüber belehrt, dass ihre Zustimmung zur Aufnahme in den Talentpool freiwillig ist, keinen Einfluss auf das laufende Bewerbungsverfahren hat und sie ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen können.
- Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z. B. der vollständige Name, Wohnadresse, Kontaktinformationen, Kundennummer, etc.); Kontaktdaten (z. B. Post- und E-Mail-Adressen oder Telefonnummern); Inhaltsdaten (z. B. textliche oder bildliche Nachrichten und Beiträge sowie die sie betreffenden Informationen, wie z. B. Angaben zur Autorenschaft oder Zeitpunkt der Erstellung). Bewerberdaten (z. B. Angaben zur Person, Post- und Kontaktadressen, die zur Bewerbung gehörenden Unterlagen und die darin enthaltenen Informationen, wie z. B. Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse sowie weitere im Hinblick auf eine konkrete Stelle oder freiwillig von Bewerbern mitgeteilte Informationen zu deren Person oder Qualifikation).
- Betroffene Personen: Bewerber.
- Zwecke der Verarbeitung und berechtigte Interessen: Bewerbungsverfahren (Begründung und etwaige spätere Durchführung sowie mögliche spätere Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses).
- Aufbewahrung und Löschung: Löschung entsprechend Angaben im Abschnitt "Allgemeine Informationen zur Datenspeicherung und Löschung".
- Rechtsgrundlagen: Bewerbungsverfahren als vorvertragliches bzw. vertragliches Verhältnis (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO).
Änderung und Aktualisierung
Wir bitten Sie, sich regelmäßig über den Inhalt unserer Datenschutzerklärung zu informieren. Wir passen die Datenschutzerklärung an, sobald die Änderungen der von uns durchgeführten Datenverarbeitungen dies erforderlich machen. Wir informieren Sie, sobald durch die Änderungen eine Mitwirkungshandlung Ihrerseits (z. B. Einwilligung) oder eine sonstige individuelle Benachrichtigung erforderlich wird.
Sofern wir in dieser Datenschutzerklärung Adressen und Kontaktinformationen von Unternehmen und Organisationen angeben, bitten wir zu beachten, dass die Adressen sich über die Zeit ändern können und bitten die Angaben vor Kontaktaufnahme zu prüfen.
Begriffsdefinitionen
In diesem Abschnitt erhalten Sie eine Übersicht über die in dieser Datenschutzerklärung verwendeten Begrifflichkeiten. Soweit die Begrifflichkeiten gesetzlich definiert sind, gelten deren gesetzliche Definitionen. Die nachfolgenden Erläuterungen sollen dagegen vor allem dem Verständnis dienen.
- Beschäftigte: Als Beschäftigte werden Personen bezeichnet, die in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, sei es als Mitarbeiter, Angestellte oder in ähnlichen Positionen. Ein Beschäftigungsverhältnis ist eine rechtliche Beziehung zwischen einem Arbeitgeber und einem Arbeitnehmer, die durch einen Arbeitsvertrag oder eine Vereinbarung festgelegt wird. Es beinhaltet die Verpflichtung des Arbeitgebers, dem Arbeitnehmer eine Vergütung zu zahlen, während der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung erbringt. Das Beschäftigungsverhältnis umfasst verschiedene Phasen, darunter die Begründung, in der der Arbeitsvertrag geschlossen wird, die Durchführung, in der der Arbeitnehmer seine Arbeitstätigkeit ausübt, und die Beendigung, wenn das Beschäftigungsverhältnis endet, sei es durch Kündigung, Aufhebungsvertrag oder anderweitig. Beschäftigtendaten sind alle Informationen, die sich auf diese Personen beziehen und im Kontext ihrer Beschäftigung stehen. Dies umfasst Aspekte wie persönliche Identifikationsdaten, Identifikationsnummern, Gehalts- und Bankdaten, Arbeitszeiten, Urlaubsansprüche, Gesundheitsdaten und Leistungsbeurteilungen.
- Bestandsdaten: Bestandsdaten umfassen wesentliche Informationen, die für die Identifikation und Verwaltung von Vertragspartnern, Benutzerkonten, Profilen und ähnlichen Zuordnungen notwendig sind. Diese Daten können u.a. persönliche und demografische Angaben wie Namen, Kontaktinformationen (Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen), Geburtsdaten und spezifische Identifikatoren (Benutzer-IDs) beinhalten. Bestandsdaten bilden die Grundlage für jegliche formelle Interaktion zwischen Personen und Diensten, Einrichtungen oder Systemen, indem sie eine eindeutige Zuordnung und Kommunikation ermöglichen.
- Inhaltsdaten: Inhaltsdaten umfassen Informationen, die im Zuge der Erstellung, Bearbeitung und Veröffentlichung von Inhalten aller Art generiert werden. Diese Kategorie von Daten kann Texte, Bilder, Videos, Audiodateien und andere multimediale Inhalte einschließen, die auf verschiedenen Plattformen und Medien veröffentlicht werden. Inhaltsdaten sind nicht nur auf den eigentlichen Inhalt beschränkt, sondern beinhalten auch Metadaten, die Informationen über den Inhalt selbst liefern, wie Tags, Beschreibungen, Autoreninformationen und Veröffentlichungsdaten
- Kontaktdaten: Kontaktdaten sind essentielle Informationen, die die Kommunikation mit Personen oder Organisationen ermöglichen. Sie umfassen u.a. Telefonnummern, postalische Adressen und E-Mail-Adressen, sowie Kommunikationsmittel wie soziale Medien-Handles und Instant-Messaging-Identifikatoren.
- Leistung- und Verhaltensdaten: Leistungs- und Verhaltensdaten beziehen sich auf Informationen, die damit zusammenhängen, wie Personen Aufgaben erfüllen oder sich in einem bestimmten Kontext verhalten, wie beispielsweise in einem Bildungs-, Arbeits- oder sozialen Umfeld. Diese Daten können Kennzahlen wie Produktivität, Effizienz, Arbeitsqualität, Anwesenheit und Einhaltung von Richtlinien oder Verfahren umfassen. Verhaltensdaten könnten Interaktionen mit Kollegen, Kommunikationsstile, Entscheidungsprozesse und Reaktionen auf verschiedene Situationen umfassen. Diese Arten von Daten werden oft für Leistungsbewertungen, Schulungs- und Entwicklungsmaßnahmen sowie Entscheidungsfindungen innerhalb von Organisationen verwendet.
- Meta-, Kommunikations- und Verfahrensdaten: Meta-, Kommunikations- und Verfahrensdaten sind Kategorien, die Informationen über die Art und Weise enthalten, wie Daten verarbeitet, übermittelt und verwaltet werden. Meta-Daten, auch bekannt als Daten über Daten, umfassen Informationen, die den Kontext, die Herkunft und die Struktur anderer Daten beschreiben. Sie können Angaben zur Dateigröße, dem Erstellungsdatum, dem Autor eines Dokuments und den Änderungshistorien beinhalten. Kommunikationsdaten erfassen den Austausch von Informationen zwischen Nutzern über verschiedene Kanäle, wie E-Mail-Verkehr, Anrufprotokolle, Nachrichten in sozialen Netzwerken und Chat-Verläufe, inklusive der beteiligten Personen, Zeitstempel und Übertragungswege. Verfahrensdaten beschreiben die Prozesse und Abläufe innerhalb von Systemen oder Organisationen, einschließlich Workflow-Dokumentationen, Protokolle von Transaktionen und Aktivitäten, sowie Audit-Logs, die zur Nachverfolgung und Überprüfung von Vorgängen verwendet werden.
- Nutzungsdaten: Nutzungsdaten beziehen sich auf Informationen, die erfassen, wie Nutzer mit digitalen Produkten, Dienstleistungen oder Plattformen interagieren. Diese Daten umfassen eine breite Palette von Informationen, die aufzeigen, wie Nutzer Anwendungen nutzen, welche Funktionen sie bevorzugen, wie lange sie auf bestimmten Seiten verweilen und über welche Pfade sie durch eine Anwendung navigieren. Nutzungsdaten können auch die Häufigkeit der Nutzung, Zeitstempel von Aktivitäten, IP-Adressen, Geräteinformationen und Standortdaten einschließen. Sie sind besonders wertvoll für die Analyse des Nutzerverhaltens, die Optimierung von Benutzererfahrungen, das Personalisieren von Inhalten und das Verbessern von Produkten oder Dienstleistungen. Darüber hinaus spielen Nutzungsdaten eine entscheidende Rolle beim Erkennen von Trends, Vorlieben und möglichen Problembereichen innerhalb digitaler Angebote
- Personenbezogene Daten: "Personenbezogene Daten" sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden "betroffene Person") beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z. B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.
- Profile mit nutzerbezogenen Informationen: Die Verarbeitung von "Profilen mit nutzerbezogenen Informationen", bzw. kurz "Profilen" umfasst jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen (je nach Art der Profilbildung können dazu unterschiedliche Informationen betreffend die Demographie, Verhalten und Interessen, wie z. B. die Interaktion mit Webseiten und deren Inhalten, etc.) zu analysieren, zu bewerten oder, um sie vorherzusagen (z. B. die Interessen an bestimmten Inhalten oder Produkten, das Klickverhalten auf einer Webseite oder den Aufenthaltsort). Zu Zwecken des Profilings werden häufig Cookies und Web-Beacons eingesetzt.
- Protokolldaten: Protokolldaten sind Informationen über Ereignisse oder Aktivitäten, die in einem System oder Netzwerk protokolliert wurden. Diese Daten enthalten typischerweise Informationen wie Zeitstempel, IP-Adressen, Benutzeraktionen, Fehlermeldungen und andere Details über die Nutzung oder den Betrieb eines Systems. Protokolldaten werden oft zur Analyse von Systemproblemen, zur Sicherheitsüberwachung oder zur Erstellung von Leistungsberichten verwendet.
- Reichweitenmessung: Die Reichweitenmessung (auch als Web Analytics bezeichnet) dient der Auswertung der Besucherströme eines Onlineangebotes und kann das Verhalten oder Interessen der Besucher an bestimmten Informationen, wie z. B. Inhalten von Webseiten, umfassen. Mit Hilfe der Reichweitenanalyse können Betreiber von Onlineangeboten z. B. erkennen, zu welcher Zeit Nutzer ihre Webseiten besuchen und für welche Inhalte sie sich interessieren. Dadurch können sie z. B. die Inhalte der Webseiten besser an die Bedürfnisse ihrer Besucher anpassen. Zu Zwecken der Reichweitenanalyse werden häufig pseudonyme Cookies und Web-Beacons eingesetzt, um wiederkehrende Besucher zu erkennen und so genauere Analysen zur Nutzung eines Onlineangebotes zu erhalten.
- Verantwortlicher: Als "Verantwortlicher" wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.
- Verarbeitung: "Verarbeitung" ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten, sei es das Erheben, das Auswerten, das Speichern, das Übermitteln oder das Löschen.
- Vertragsdaten: Vertragsdaten sind spezifische Informationen, die sich auf die Formalisierung einer Vereinbarung zwischen zwei oder mehr Parteien beziehen. Sie dokumentieren die Bedingungen, unter denen Dienstleistungen oder Produkte bereitgestellt, getauscht oder verkauft werden. Diese Datenkategorie ist wesentlich für die Verwaltung und Erfüllung vertraglicher Verpflichtungen und umfasst sowohl die Identifikation der Vertragsparteien als auch die spezifischen Bedingungen und Konditionen der Vereinbarung. Vertragsdaten können Start- und Enddaten des Vertrages, die Art der vereinbarten Leistungen oder Produkte, Preisvereinbarungen, Zahlungsbedingungen, Kündigungsrechte, Verlängerungsoptionen und spezielle Bedingungen oder Klauseln umfassen. Sie dienen als rechtliche Grundlage für die Beziehung zwischen den Parteien und sind entscheidend für die Klärung von Rechten und Pflichten, die Durchsetzung von Ansprüchen und die Lösung von Streitigkeiten.
- Zahlungsdaten: Zahlungsdaten umfassen sämtliche Informationen, die zur Abwicklung von Zahlungstransaktionen zwischen Käufern und Verkäufern benötigt werden. Diese Daten sind von entscheidender Bedeutung für den elektronischen Handel, das Online-Banking und jede andere Form der finanziellen Transaktion. Sie beinhalten Details wie Kreditkartennummern, Bankverbindungen, Zahlungsbeträge, Transaktionsdaten, Verifizierungsnummern und Rechnungsinformationen. Zahlungsdaten können auch Informationen über den Zahlungsstatus, Rückbuchungen, Autorisierungen und Gebühren enthalten.
